Die gesetzliche Rente ist der wichtigste Baustein Deiner Altersvorsorge. Allerdings wird sie sehr wahrscheinlich nicht ausreichen, um Deine Ausgaben im Ruhestand zu decken. Das Geld, das Dir dafür fehlt, nennt man Rentenlücke.

Um im Alter finanziell sorgenfrei zu leben, solltest Du daher zusätzlich privat Geld sparen, das Du dann im Ruhestand zur Verfügung hast. Das heißt private Altersvorsorge.

In diesem Ratgeber erfährst Du, welche unterschiedlichen Arten von privater Vorsorge es gibt und wie sie funktionieren. Dazu erklären wir Dir, welche Form für Dich am besten geeignet ist und wie Du Dich ganz einfach selbst darum kümmern kannst.

Was ist private Altersvorsorge?

Zur privaten Altersvorsorge zählen verschiedene Möglichkeiten, zusätzlich zur gesetzlichen Rente für später vorzusorgen. Dazu gehören zum Beispiel private Rentenversicherungen, ETF-Sparpläne, Immobilien oder staatlich geförderte Vorsorgemodelle. Eingefügter Text

Welche Form am besten passt, hängt immer von der persönlichen Situation, dem Einkommen, dem Alter und den eigenen Zielen ab.

Welche Möglichkeiten gibt es?

  • betriebliche Altersvorsorge
  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente für Selbstständige

Nicht geförderte Möglichkeiten sind zum Beispiel:

  • private Rentenversicherung
  • ETF-Sparplan
  • Immobilien

Private Rentenversicherung

Bei einer privaten Rentenversicherung zahlen Sie regelmäßig Beiträge ein und erhalten später eine monatliche Rente oder – je nach Vertrag – eine Kapitalauszahlung.

Der Vorteil liegt vor allem in der planbaren Altersvorsorge. Gleichzeitig unterscheiden sich die Produkte teilweise deutlich bei Kosten, Flexibilität und Anlageform.

Altersvorsorge mit ETFs

Auch ein ETF-Sparplan kann für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt werden. Dabei wird regelmäßig Geld in einen börsengehandelten Fonds investiert.

Vorteile sind unter anderem die vergleichsweise niedrigen Kosten und die hohe Flexibilität. Gleichzeitig unterliegen ETFs Kursschwankungen, weshalb sie eher für langfristige Anlageziele geeignet sind.

Betriebliche Altersvorsorge

Bei der betrieblichen Altersvorsorge wird über den Arbeitgeber für das Alter gespart. Häufig beteiligt sich der Arbeitgeber zusätzlich an den Beiträgen.

Ob sich eine betriebliche Altersvorsorge lohnt, hängt unter anderem vom Zuschuss des Arbeitgebers und den Konditionen des Vertrags ab.

Wann sollte man mit der Altersvorsorge beginnen?

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser.

Wer früh beginnt, hat mehr Zeit, Vermögen aufzubauen und muss häufig geringere monatliche Beträge zurücklegen als jemand, der erst wenige Jahre vor dem Ruhestand startet. Eingefügter Text

Wichtig ist aber auch, dass die Sparrate zum eigenen Alltag passt und ausreichend finanzielle Rücklagen vorhanden sind.

Welche Altersvorsorge passt zu mir?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Wichtig sind unter anderem:

  • Alter und gewünschter Rentenbeginn
  • Einkommen und monatlicher Sparbetrag
  • persönliche Risikobereitschaft
  • vorhandene Altersvorsorge
  • gewünschte Flexibilität

Eine gute Altersvorsorge sollte nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern langfristig zur eigenen Lebenssituation passen.

Fazit

Private Altersvorsorge ist ein wichtiger Baustein für die finanzielle Planung im Ruhestand. Ob ETF-Sparplan, Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge oder eine Kombination verschiedener Lösungen sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Wer früh beginnt und seine Vorsorge regelmäßig überprüft, schafft eine bessere Grundlage für finanzielle Sicherheit im Alter.

Sie möchten wissen, welche Altersvorsorge zu Ihnen passt?

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation und Ihre Ziele und entwickeln eine passende Vorsorgestrategie.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanz- oder Anlageberatung. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von deiner persönlichen Situation ab.